Triakel aus Schweden


Volksmusik


Die Extreme. Natürlich kann man Mörder-Balladen umsetzen in mörderische Sounds, so wie es Garmarna und HovenDroven tun. Man kann es aber auch bleiben lassen, und das tun Triakel: eine Geige, ein Harmonium, eine Stimme. Sonst nichts. Der Bandname "Triakel" hat nichts damit zu tun, dass es drei sind; "Triakel" nennt man in einem schwedischen Dialekt einen süßen, schwarzen Likör. Und die Musik von Triakel ist ebenso süß wie schwarz: Die düsteren Texte aus mittelalterlichen Zeiten um Mord, Teufel, Himmel, Gott, Verrat, Schönheit und Bestien stehen in wunderbarem Kontrast zur kleinen Instrumentierung und vor allem zu der klaren, gefühlvollen Stimme Emma Härdelins.


"Das Harmonium bildet mit der Violine den reizvollen instrumentalen Hintergrund der Lieder des Nordens" erkannte die Fuldaer Zeitung und lobte "Die Schlichtheit der Melodien und deren harmonischer Unterlegung, nahezu spartanisch und fern jeglichen virtuosen Gehabes, lässt die phantastischen Balladen wie ganz von alleine intensive Ausdruckstiefe atmen." Wobei der Folker durchaus noch versteckte Untertöne entdeckte: "Dazu die wunderschöne Stimme von Frau Härdelin, die ihre blutrünstigen Lieder nun doch nicht so ganz ernst zu nehmen scheint: Wir können gewissermaßen die ganze Zeit ihr schelmisches Lächeln aus ihrem Gesang heraushören."


Die Besetzung von Triakel ist wie folgt:


Emma Härdelin (Gesang)


Kjell-Erik Eriksson (Fiddle)


JanneStrömstedt (Harmonium)


Triakel, das beliebte schwedische Folk-Trio kommt im September 2012 auf Tournee, um ihr aktuelles Album "Ulrikas minne - VisorfrånFrostviken" zu präsentieren.


Bei diesem Album handelt es sich um ein Konzeptalbum zu Ehren von Ulrika Lindholm. "Lieder aus Frostviken" lautet die deutsche Übersetzung. Hierauf entführt uns das schwedische Folkmusiktrio auf einen Hof in Raukasjö, Frostviken, im nördlichen Jämtland gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der Hof war zu jener Zeit ein Knotenpunkt auf der Route zwischen Dorotea (Schweden) und den Handelsplätzen im heutigen Norwegen. Hier übernachteten Reisende und kamen, sobald die Tiere versorgt waren, in der Gaststube zum Trinken, Singen und Tanzen zusammen. Bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren dokumentierte das schwedische Radio in einem groß angelegten Projekt mündlich tradiertes Liedgut. Lindholms gesammeltes Material vom Hof in Raukasjö bildet einen festen Bestandteil dieser Aufnahmen, die jetzt von Triakel für diese CD ausgewählt, aufpoliert und weiterentwickelt wurden.


Einlass: 20.15 UhrBeginn: 20.30 UhrEintritt: 18 €

zu den Künstlern...: www.triakel.se

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